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Leseproben

Helfen lernen leicht gemacht


Beschreibung

Eine "Erste Hilfe"-Anleitung für Kinder ab 5 Jahre. Geschichten wie sie jeden Tag in vielen Haushalten oder auf Spielplätzen passieren, ihr Kind wird sich in der einen oder anderen Situation sicherlich wiederfinden. Hier helfen Kinder oder bekommen geholfen.
Mit Spass wird vermittelt was auch unsere Jüngsten schon können!


Verlag:© copyright by Silvia Möbius

Martin Schnabl

Zeichnungen und Illustrationen ©


Leseprobe

1.) Lisa in der Küche:
Nach einer Schneeballschlacht wird es Lisa und Hans zu kalt und sie laufen schnell ins warme Haus. Puh ist das kalt da draußen, ich mache uns schnell einen warmen Tee, sagte Lisa zu Hans und verschwand in der Küche. Plötzlich gibt es ein klirren und scheppern und man hört Lisa weinen. Hans läuft in die Küche und sieht Lisa am Boden in einer großen Pfütze sitzen. Lisa war ausgerutscht, als sie den heißen Wasserkessel vom Ofen nehmen wollte und hat sich dabei am Wasserdampf verbrüht. Das heiße Wasser hat sie zum Glück nicht abbekommen, aber der ganze Arm ist rotgefärbt und tut fürchterlich weh. Sie hat nicht darauf geachtet, das sie nicht über den Ausguss kommt. Hans weiß sofort was er machen muss. Er nimmt sich ein Küchenhandtuch aus der Schublade hält es unter den Wasserhahn dreht das kalte Wasser auf und macht das Handtuch nass. Vorsichtig legt er es Lisa um den wehen Arm. Dann ruft er nach Lisas Mama, die auch gleich aus der Waschküche kommt. Toll gemacht Hans, woher weißt du wie man das macht? Fragt sie erstaunt. Na ja, meint Hans verlegen. Die Oma Herta hat das bei mir gemacht, als ich die Kartoffeln abschütten wollte und der heiße Dampf meinen Arm verbrüht hat. Das Habe ich mir ganz genau gemerkt. Ich weiß auch noch, das es kühlt und es dann auch gar nicht mehr so weh tut.
2.) Hans und der Schlitten:
Hans und Lisa wollen zum Rodeln, denn Hans hat einen neuen Schlitten bekommen. Feuerrot glänzt er und mit einem Lenkrad versehen, damit Hans nicht wieder einen Baum trifft hat sein Onkel Max gesagt. Lass uns um die wette rodeln, sagt Hans und saust sofort mit seinem Schlitten los. Lisa gleich hinterher, damit sie ihn noch einholen kann. Hans Schlitten saust den Hang hinunter und wird immer schneller, da ist auch schon der berüchtigte Baum in Sicht, oje, ob das gut geht! ? Hans versucht zu lenken, aber so wild er auch am Lenkrad dreht, er fährt stur geradeaus. Bums, schon hängt der rote Schlitten am Baum und Hans sitzt neben dran, hält sich den Kopf und schimpft. Der hat ja gar nicht reagiert, sagt Hans und tritt gegen den Schlitten. Lisa hält dicht vor Hans an und fragt ganz aufgeregt, hast du dir wehgetan? !Unter seiner Mütze schaut schon eine kleine Beule hervor und Lisa weiß gleich was zu tun ist.
Sie nimmt ihm die Mütze ab und holt sich eine Handvoll Schnee. Vorsichtig legt sie Hans den Schnee an die Stirn und der strahlt, oh, tut das gut. Das Kalte nimmt den Schmerz und die Beule kann nicht mehr so doll weiterwachsen, so wie es mir meine Mama beigebracht hat. Aber zum Doktor musst du trotzdem, das musste ich auch. Onkel Max hat dann eingesehen, das dieser rote Schlitten nicht so sicher ist wie er dachte, also besorgte er Hans einen normalen Holzschlitten.
3.) Lisa und das Gemüse:
Lisa hilft ihrer Oma gerne beim Gemüse schneiden, deshalb zieht sie sich ihre gelbe Schürze an und holt sich ihr kleines Messer und ein Holzbrett an den Küchentisch. Oma telefoniert noch mit Mama, also fängt sie schon mal an. Eine große Karotte, die Fang ich an zu schälen bis Oma kommt, denkt sich Lisa und fängt an. Kaum begonnen klingelt es an der Tür, Lisa öffnet und Hans steht vor ihr und will auch Gemüse schneiden helfen. Also, noch ein kleines Messer und ein Holzbrett und schon sitzen sie gemeinsam am Tisch. Hans erzählt Lisa die Neuigkeiten aus dem Kindergarten und schneidet dabei fröhlich vor sich hin. Nicht aufgepasst und schon hat sich Lisa in den Finger geschnitten und nicht in die Karotte. Autsch, das tut aber weh und es blutet auch schon, weint Lisa. Oma Anna, wo ist den dein Verbandskasten? , Fragt Hans, die Lisa braucht ein Pflaster. Im Wandschrank im Flur, ruft die Oma zurück und kommt in die Küche geeilt. Hans holt das Pflaster und kommt zu Lisa zurückgelaufen. Oma beruhigt sie und Hans klebt gekonnt das kleine Pflaster vorsichtig um Lisas Finger herum. Lisa lächelt, da ist ja ein Kätzchen drauf, du hast aber schöne Pflaster, Oma, danke. Oma Anna, fragt Hans, warum hast du den Verbandskasten im Flur und nicht wie wir im Bad? ! Ganz einfach mein Junge, im Bad und in der Küche ist es doch feucht, wegen dem Wasserdampf und damit das Pflaster auch hält, muss man es an einen trockenen Ort aufbewahren und deshalb ist es bei mir im Flur am besten aufgehoben. Das muss ich gleich der Mama sagen, die hat unser Pflaster nämlich im Badezimmer, ruft Hans und läuft zu sich nach Hause.


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