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Leseproben

Die Wunderwelt der Harmonie


Beschreibung

Elfen und Feen leben unbeschwert im Zauberwald


Verlag:© copyright by Silvia Möbius

Leseprobe

Die Wunderwelt der Harmonie
Auf einer großen Wiese, umringt von einem sehr alten Zauberwald, liegt das Reich der Elfen und Feen, Trollen und der Zwerge. Alle lieben diese Wiese, den Wald und die friedliche, harmonische Gemeinschaft.
Die Elfen Leben in ihrem Blütenschloss, hoch über der Blütenwiese. Die Feen leben inmitten dem dichten Blätterdach der vielen verschiedenen Blumen und Gräsern. Die Trolle lieben es in den uralten Baumstümpfen zu leben und die Zwerge fühlen sich tief unter der Erde am wohlsten.
An einem schönen Morgen, die Sonne stand gerade einmal an den Baumspitzen, flog die kleine Elfe Narzissia über die noch verschlafende Blumenwiese, um frischen Nektar für ihr Frühstück zu holen. Sie setzte sich auf eine Glockenblume, lies ihren kleinen Eimer herunter und schöpfte vorsichtig den frischen Trunk aus dem Blütenkelch. Sie wollte ja diese schöne Blüte nicht verletzen. Sie schaute sich noch einmal um und entdeckte dabei ein Reh mit seinem Kitz beim äsen. Ganz ruhig blieb sie sitzen, damit sie diese scheuen Tiere nicht versehendlich erschreckte. Es sah so friedlich aus, wie Mutter und Kind gemütlich das satte, grüne Gras abzupften und das Kleine anfing fröhlich über die Wiese zu springen. Narzissia musste trotzdem los, denn die anderen Elfen warteten schon auf den Trunk. Also nahm sie ihren kleinen, gefüllten Eimer und flog leise zurück zum Blütenschloss.
Narzissia war noch eine recht junge Elfe, also war es an ihr, den Nektar zu holen und den Frühstückstisch zu decken. Sie musste sich jedoch heute etwas beeilen, da sie mal wieder etwas getrödelt hatte.
Die Schule für Elfen begann pünktlich nach Sonnenaufgang deshalb flog sie so schnell sie ihre kleinen Flügel tragen konnten, zurück. Sie flog direkt zur Küche, stellte ihren kleinen Eimer ab und goss in jeden einzelnen, kleinen Blütenbecher etwas von dem frischen Nektar hinein. Brachte diese in das Frühstückszimmer, wo die anderen Elfen schon warteten. Ihre Mutter die Elfe Goldregen schaute sie etwas fragend an, also mit dem Blick, wo bleibst du nur. Narzissia schaute verlegen auf den Boden und reichte ihr einen Becher, setzte sich auf ihren Platz und aß ihren Blütenpollenkuchen auf. Ihre Schwester Maiglöckchen half ihr beim Tisch abräumen und sie flogen anschließend gemeinsam zur Schule. Hier lernte man nicht Rechnen und Schreiben, sondern es ging um Blüten, Bäume, die Natur und vieles andere mehr, was man als Elfe wissen musste.
Narzissia und Maiglöckchen liebten es in die Schule zu gehen, denn dort traf man viele andere junge Elfen und man lernte immer wieder neue, spannende Dinge für das Leben.
Heute waren die Pilze dran, welche man essen kann und welche giftig sind und zur Herstellung von Medizin genutzt werden konnten. Narzissia ging das friedliche Bild der Rehe nicht aus dem Kopf und so fing sie wieder einmal an zu träumen. Sie konnte nichts dafür, sie träumte oft so durch den ganzen Tag. Fräulein Butterblume stand vor Narzissia und diese erschrak, als sie ihren Namen hörte, schaute ganz verlegen zu ihrer Lehrerin auf und entschuldigte sich. Fräulein Butterblume war eine sehr nette und freundliche Elfe, die noch nie laut wurde, aber ganz gemeine Strafen verteilte, wenn sie jemand ganz doll ärgerte. Oft bekamen die Jungs diese Strafen, wenn sie wieder einmal nicht aufpassten und alberne Späße machten. So mussten sie z. B. einmal das ganze Spinnennetz einer alten Spinne wieder flicken, da sie es zerschnitten hatten, eine echt eklige, klebrige Arbeit. Sie mussten schon die Baumhöhle der alten Eule putzen, weil sie ihr alles voll mit Tannzapfen verbaut hatten. Die männlichen Elfen konnten manchmal eine echte Plage sein, nur Unsinn im Kopf. Narzissia flog mit der ganzen Klasse in den Wald nahe bei der großen, alten Eiche, um sich verschiedene Pilze und andere wichtige Gewächse anzuschauen. Viele verschieden aussehende Pilze standen dort und Fräulein Butterblume erklärte jeden einzelnen ganz genau. Jede kleine Elfe nahm sich einen mit ins Blütenschloss, setzte sich an einen Tisch und malte den jeweiligen Pilz ab. Denn auch Elfen müssen Hausaufgaben machen.
Die Hausaufgaben sind fertig und nun können die zwei jungen Elfen zum Spielen hinausfliegen. Sie suchen nach den jungen Trollen, denn mit denen macht es immer großen Spaß, denn denen fällt immer etwas lustiges ein.
Grummel und Unwirsch, sind die besten Freunde von Narzissia und Maiglöckchen, die vier erleben die tollsten Abenteuer miteinander. Grummel und Unwirsch sind auch noch sehr junge Trolle und ihre Eltern sehen das gar nicht gerne, wenn sie mit Elfen und anderen Wiesenbewohnern spielen. Grummel ist eher der ewig meckernde und Unwirsch dagegen ist immer schlecht gelaunt. Immer findet er


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